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       Grillfest im "Ritter"

  
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Clubfreunde,

nachdem unser Club-Hock am Freitag sowie die Clubreise an den Millstätter See bei absolutem MSC-Wetter erfolgreich hinter uns liegt - siehe Bericht von Horst Kretschmer auf Seite 2 +3 - steht das nächte Highlight vor uns. Es ist das
                                         
Grillfest am Freitag, den 11. August 2017 im „Clublokal Ritter“ Büchenau Beginn 18.00 Uhr

Bei hoffentlich schönem Wetter im Biergarten des „Ritters“ folgen recht viele Mitglieder und Freunde des MSC Bruchsal dieser Einladung. Familie Hellriegel hat wieder ein hervoragendes Grill-Büffet, mit vielen Salaten und Grillvariationen zu einem Preis von  nur 15,00 Euro gezaubert. Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung sehr freuen. Damir die Küche vor Ort planen kann, bitten wir jedoch dringend um telefonische bzw. per E-Mail   Voranmeldung bis zum 08. August.  Hinweisen und informieren möchten wir Sie auch jetzt schon auf unsere Tagesausfahrt die wie geplant (eine Verschiebung war leider nicht möglich) am Samstag, den 16. September statt findet. Geplant ist eine Busfahrt nach Buchen zur Tropfsteinhöhlein in Eberstadt. Näherses folgt im nächsten Rundschreiben.  


 
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       Club-Hock Juli

                     Rückblick auf eine wunderbare Clubreise
 

Unsere diesjährige Clubreise führte uns  nach Kärnten an den Millstätter See. Im Reisebericht ging Horst Kretschmer bereits auf den Reiseablauf ein. Einen fotografischen Rückblick stellte nun unser 1. Vorsitzender, Dieter Suffel, zusammen und präsentierte ihn zum Clubhock am Freitag, 14.Juli. Bedauerlicherweise haben sich am Abend nur 22 interessierte Mitglieder eingefunden.Für seine Präsentation hatte Dieter Suffel ausgezeichnetes Bildmaterial zur Verfügung. Er kombinierte Foto- mit Videoaufnahmen, so dass man den Eindruck bekam, sich noch mitten im Geschehen zu befinden. Besonders effektvoll wirkte hierdurch die Schiffsfahrt auf dem Millstätter See und der Besuch des Mini- mundus in Klagenfurt. Die bedeutendsten Bauwerke aus vielen Kontinenten  im Maßstab(1- 25) faszinierten auf  den Bildern bis ins Detail. Die Fahrt auf der Nockalmstraße, zweifellos eine der abwechslungsreichsten und schönsten Alpenstraßen, lieferte hervorragendes Bildmaterial. Hiervon die eindruckvollsten Bilder der Berg- und Pflanzenwelt widerzugeben,  hätte nochmals einen Clubabend erfordert. Aber allein die bereits gezeigten Bilder hinter-ließen bereits einen nachhaltigen Eindruck. Die Diskussionen nach dem Bildervortrag zogen sich bis weit in den Abend hinein. Schade, dass nur so wenig Clubmitglieder anwesend waren.
 
 
 


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       Clubreise an den Millstätter See



Unsere diesjährige Clubausfahrt (27.Juni – 1.Juli) führte uns nach  Seeboden in Österreich an den Millstätter See. 36 Clubmitglieder und Freunde des Clubs starteten am Dienstag, 27. Juni  um 06.30 Uhr in Langenbrücken und Bruchsal.  Bei gutem Reisewetter, eben  MSC Wetter, fuhren wir auf der A8 über Ulm München, Rosenheim, an Salzburg vorbei und erreichten unseren Urlaubsort gegen 17.30 Uhr. Das obligatorische Sekt-Frühstück der Fa. Wöhrle, von allen schon fieberhaft erwartet,  nahmen wir kurz nach München ein.

Am 2. Urlaubstag fuhren wir zunächst entlang des Ossiacher See und besuchten das Benediktiner Kloster mit seiner imposanten Stiftskirche. Eine ortskundige Führerin begleitete uns. Auf einem  26 000 m² großen Gelände wurden 156 Miniaturmodelle von bekannten Bauwerken vieler Kontinente im Maßstab von 1:25 errichtet. Seit seiner Eröffnung besuchten mehr als 15 Millionen Menschen den Park. Der Reinerlös fließt der Hilfsorganisation „Rettet das Kind“  in Kärnten zu. Die Modelle sind äußerst beeindruckend. Sie sind nicht nur maßstabsgetreu nachgebaut, sondern für den Bau der meisten Modelle wurden auch  Originalmaterialien verwendet. Besonders auffallend sind die Modelle „Petersdom in Rom“ und das „Taj Mahal in Indien“. Danach ging die Fahrt weiter zum Wörther See, wo wir das weltbekannte „Schloß am Wörther See“ in Velten besichtigten. Nach einer genüsslichen Cafepause ging es zurück nach Seeboden.

Am 3. Urlaubstag war eine Rundfahrt auf dem Millstätter See vorgesehen. Der Millstätter See, einer der wasserreichsten Seen Kärtens,  hat Trinkwasserqualität. Seine Länge beträgt 12 km, seine Breite 1,2 km und seine tiefste Stelle wird mit 141 m angegeben. Die Fahrt führte am sonnigen Nordufer bis nach Döbriach am See-Ende und am Südufer wieder zurück nach Seeboden. Es war eine herrliche Fahrt, sonnig, leichte Brise, phantastische Aussichten. Am frühen Nachmittag waren wir wieder zurück. Der Rest des Tages war, nach beenden des gemeinsamen Nachmittags- kaffee, eigene Gestaltung.

Am 4. Urlaubstag fuhren wir in den Biosphärenpark „Nockalm“. Unsere Führerin Sigrid begleitete uns wieder. Entlang der 34 km langen Nockalmstraße mit ihren 52 Kehren präsentieren sich die Alpen von ihrer sanften Seite. Der Höhenanstieg liegt bei ca. 2000 m. Das  gesamte Nock- almgebiet wird als erdgeschichtliche Rarität eingestuft. Auf der Fahrt boten sich uns grandiose Naturlandschaften mit Seen und lichten Wäldern sowie wunderbare Ausblicke. An der Glockenhütte auf der Schiestlscharte - in 2024 m Seehöhe - konnten beim Läuten der Glocke Wünsche formuliert werden, allerdings nur Fromme. Die Weiterfahrt ging nun zur SILVA MAGICA - den Naturgeheimnissen begegnen - sowie der Austellung “Bäume als Überlebenskünstler“ bevor wir unser Mittagessen  (vorzügliche Auswahl) auf der Zechneralm einnahmen. Danach hielten wir noch am Nockalmhof. Dort konnten wir wertvolle Fossilfunde besichtigen. Zusätzlich wurde uns in einem 3D-Film „Grüne Inseln im Strom der Zeit“ beeindruckende Landschaften und Tieraufnahmen aus den Nockbergen gezeigt.

Die Rückreise war über die Großglockner-Hochalpenstraße geplant. Jedoch das Wetter wusste dies zu verhindern. Es schneite! Als kleine Entschädigung besuchten wir am Chiemsee das Bräustübl in Maxlrain. Es war gerade Handwerker- & Trachtenmarkt  mit vielen Angeboten, die das Herz unserer Frauen erfreute. Uns Männern schmeckte ein gutes Glas bayerisches Bier. Nach einer Kaffeepause bei Ulm erreichten wir gegen 18.00 Uhr unsere Heimatorte. Eine abwechslungsreiche, interessante und wissenswerte Reise hatte ihr Ende gefunden.
   

















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       Frühjahrsfahrt nach Öhringen und Kloster Schöntal am 13. Mai 2017



Für unsere erste diesjährige Ausflugsfahrt am Samstag, 13. Mai 2017,   haben wir die Stadt Öhringen gewählt. Sie liegt im Kreis Hohenlohe im Nordosten  von Baden-Württemberg . Der 1. Vorsitzende, Dieter Suffel, begrüßte 32 Clubmitglieder und Freunde des Clubs, die im neuen Bus der Firma Kaspar sich komfortabel nach Öhringen chauffieren ließen.  Dort erwartete uns  Stadtführerin Frau Heinz,  die uns Wissenswertes über den Kreis, der Stadt - insbesonders über den historischen Stadtkern  mit Stadtmauer, Schloss, Stiftskirche - und ihre Bewohner vermittelte. Insgesamt sehr informativ und gespickt mit interessanten Geschichten. Noch erkennbare Überreste eines ehemals durch die Stadt verlaufenden  Limes  weisen  auf  Römische Geschichte hin. Öhringen bewarb sich als Austragungsort der  Gartenschau Baden-Württemberg im Jahre 2016 und erhielt den Zuschlag! Unter dem Motto "der Limes blüht auf" war die Gartenschau bis zum 9. Oktober 2016 zu sehen. Die Schwerpunkte der Wirtschaft sowohl des Kreises als auch der Stadt  liegen auf der elektrotechnischen Industrie, dem metallverarbeitenden  Gewerbe  und   auf leistungsfähige Handwerksbetriebe. Ansonsten  wird  der Kreis  geprägt  von Landwirtschaft und Weinbau. Nach einem Rundgang durch die geschäftsmäßig gut  erschlossene Innenstadt,  leider  immer wieder behindert durch den nicht herausgenommen Verkehr,  speisten wir gut zu Mittag im Innenstadtlokal Brauerei Gasthof „Krone“.

Am Nachmittag besuchten wir das Kloster „Schöntal“ im Jagsttal. Es ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert mit einer eindrucksvollen  Barockkirche  Abermals erwartete uns eine Führerin, die uns die Geschichte des Klosters bis zur heutigen Nutzung als Bildungshaus der Diözese Rottenburg/Stuttgart erläuterte. Das Kloster bietet Räumlichkeiten für nahezu alle Festlichkeiten an. Ebenso sind Übernachtungen möglich. Die Zimmer,ehemalige Mönchszellen, als Einzel- und Doppelzimmer buchbar, sind mit komfortatablen Hotelzimmern vergleichbar. Es sei noch darauf hingewiesen, dass das Land zum Bau des Klosters, seinerzeit eine Spende von  Götz von Berlichingen war. Seine Statue befindet sich im Kreuzgang. Er starb am 23. Juli 1562 „uber etlich und achtzig Jahr alt“ und wurde im Kreuzgang des Klosters Schöntal beigesetzt.  Nach Kaffee und Kuchen im Bildungshaus des Klosters ging dann in den frühen Abendstunden eine sehr informative Ausfahrt zu Ende.
   

















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      Club-Hock im "Ritter"



Zum Clubabend am Freitag, 7. April 2017, trafen sich im Clublokal im Ritter 26 Clubmitglieder und Freunde des Clubs. Auf der Tagesordnung stand  ein  Vortrag von unserem Vorstandsmitglied Horst Kretschmer, von dessen Thematik nahezu jeder Verkehrsteilnehmer betroffen ist. Nachdem zunächst der Abend mit gemütlicher Plauderei und guten Speisen begann, wurde unser Clubmitglied Helmut Hellriegel auf Grund seiner längjährigen Verdienste und engagierte Mitarbeit im MSC Bruchsal von unserem 1. Vorsitzenden Dieter Suffel, unter großem Beifall, als Dank und Anerkennung zum Ehrenmitglied ernannt. Danach erfolgte der angekündigte Vortrag.

Der Dieselskandal, die hohen Abgaswerte und die drohenden Fahrverbote in den Großstädten haben eine kritische Umweltsituation herbeigeführt, welche die Kommunen zum Handeln zwingt. Bei der Aufarbeitung der durch die Manipulation an den Abgasanagen der Dieselmotoren herbeigeführten Umweltbelastung stellte sich heraus, dass nicht nur diese, sondern auch die Benzinmotoren ein Problem mit zu hohen Abgaswerten haben. Allerdings, und auch das ist ein Skandal, war das den Automobilfirmen bereits bekannt und ebenso der Politik. Der sich beim Benzinmotor steigernde Partikelausstoß hat u.a. seine Ursache durch den neuen Trend im Motorenbau, als Downsizing bekannt, d.h. die Verkleinerung des Hubraumes unter Beibehaltung vergleichbarer Leistungen. Die damit verbundene Technologie der Turbo- benzindirekteinspritzung hat zwar den Vorteil, bis zu 15% Kraftstoff einzusparen, das Motorengewicht zu verringern und weniger CO² zuproduzieren, aber durch eine nicht optimale Kraftstoffluftmischung und dementsprechend nicht vollständiger Verbrennung  vermehrt ultrafeine, gesund-heitsschädliche Rußpartikel auszustoßen.  Nach den EU-Plänen wird sich das ändern. Die EU will nun auch gefährliche Rußpartikel von modernen Benzinern bekämpfen und hat  die Einführung strengerer Abgastests für alle Neuwagen mit Benzinmotoren ab September 2018 beschlossen. Ein Partikelfilter wird somit Pflicht. Nach der neuen Abgasnorm Euro 6c muss dann bei 0ttomotoren mit Direkt- einspritzung der Rußpartikelausstoß um 90% gesenkt werden. Der neue Partikelwert entspricht dann dem gültigen Dieselwert    (sechs mal 10 hoch 11 Partikel pro Kilometer). Eine einjährige Übergangsfrist ist geplant. Für bereits im Verkehr befindliche Benziner liegen noch keine Nachrüstzeiten vor.

Nach angeregten Diskussionen  dankte  Dieter Suffel Horst Kretschmer für seine Ausführungen zu diesem Thema und gab zum Schluss Hinweis auf die nächste Veranstaltung bekannt.   
   










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